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Die Grünkohlwanderung 2026 – Ein Drama in mehreren Akten

Am 1.2. startete sie: unsere sagenumwobene Grünkohlwanderung. Ziel: deftig. Stimmung: gemütlich. Realität: eher „Expedition Nordpol“.

 

Treffpunkt war die Almhütte bei Alex – doch noch bevor der erste Schritt getan war, meldete sich das Schicksal zu Wort:
Steffi hatte sich durch einen schulischen Stunt (auch bekannt als „Sturz“) leider vorzeitig aus dem Rennen katapultiert. Disqualifiziert, aber moralisch voll dabei.

Die Strecke wurde hochprofessionell „ausgegoogelt“ – was bekanntlich jede Wanderung automatisch zur zertifizierten Outdoor-Expedition macht. Bei Schnee, Frost und Temperaturen irgendwo zwischen „frisch“ und „war das eine gute Idee?“ ging es los.

 

Dann Akt 1 des Dramas:
Christine entdeckte mit bewundernswerter Präzision das unter dem Schnee versteckte Eis. Leider nicht theoretisch, sondern praktisch. Die Route änderte sich abrupt: Statt Richtung Hütte nun Richtung Notaufnahme. Diagnose später: gebrochener Knochen. Wir sagen: volles Engagement. Gute Besserung an unsere unfreiwillige Eis-Testerin!

 

Der Rest der Gruppe – nun hochsensibilisiert und in leicht geduckter Haltung – setzte den Weg fort. Vorsichtig ging es um den Hohnsen und durch den Ehrlicherpark.
Und durch den Ehrlicherpark.
Und – gefühlt – noch einmal durch den Ehrlicherpark.

Warum? Weil eine Baustellensperrung uns dazu zwang, heldenhaft durch den Schnee zurückzustapfen. Wir nennen es nicht „verlaufen“. Wir nennen es „landschaftliche Intensiverfahrung“.

Doch dann: Licht am Ende des verschneiten Tunnels!
Pünktlich erreichten wir die warme Almhütte, wo Alex uns herzlich empfing – mit heißer Hütte und noch heißerem Grünkohl. Und was für einer! Deftig, würzig, lebensrettend.

 

Die Einbrecher vom frühen Morgen hatten glücklicherweise keinen Grünkohl erbeutet. Ein strategischer Fehler ihrerseits. Sie wurden inzwischen geschnappt – vermutlich ohne Grünkohl als Beute. Max vertiefte sich fachmännisch in die Überwachungsvideos und übernahm die interne Ermittlungsarbeit.

Auch die „Nicht-Grünkohlis“ kamen kulinarisch voll auf ihre Kosten – niemand musste hungern, niemand musste heimlich am Grünkohl schnuppern.

Steffi erhielt später eine persönliche Grünkohl-Hauszustellung – Service wird bei uns großgeschrieben.
Nur Christine (inzwischen stolze Trägerin eines Gipsarms) ging leer aus. Aber keine Sorge: Im Sommer folgt die Revanche.

 

Dann allerdings als „Nicht-Grünkohlwanderung“.
Mit Ziel: Burger.
Ohne Eis. Hoffentlich.

 

Gegen 16 Uhr saßen schließlich alle Überlebenden dieser Expedition wieder auf ihren heimischen Sofas – müde, satt und um eine epische Geschichte reicher.

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Veröffentlichung

Di, 03. Februar 2026

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